Tagesgedanke vom Sonntag, den 21. Juli 2002
Um nicht aufs Geratewohl im Leben herumzuirren, brauchen …
Um nicht aufs Geratewohl im Leben herumzuirren, brauchen die Menschen Lehrer. Doch sind sie dann einmal unterrichtet und aufgeklärt, liegt es an ihnen, zu arbeiten und eigene Erfahrungen zu machen. Nehmen wir ein sehr einfaches Beispiel. Ihr habt das Rezept einer Speise, das euch ein ausgezeichneter Koch gegeben hat, und ihr habt auch alle Zutaten gekauft in den besten Läden; entschließt ihr euch nun nicht, in eure Küche zu gehen und diese Speise zuzubereiten, werdet ihr nichts zu essen haben. Und wenn ihr lange genug so weitermacht, werdet ihr zuletzt verhungern. Genau so ist es im spirituellen Leben. Habt ihr einmal den Weg gefunden und habt ihr vor euch die besten Vorbilder, dürft ihr nur noch auf euch selbst zählen. Die Errungenschaften der anderen gehören den anderen; es ist an euch, eure eigenen Errungenschaften zu machen. Gebt euch daher nicht damit zufrieden, zu sagen, dass euer Meister Moses, Buddha, Jesus, Mohammed oder irgend ein anderer sei, sondern arbeitet!
Omraam Mikhaël Aïvanhov













