Tagesgedanke vom Donnerstag, den 25. Mai 2000
Der Astralkörper, der im Menschen der Sitz der Gefühle, der …
Der Astralkörper, der im Menschen der Sitz der Gefühle, der Leidenschaften ist, beginnt ab der Pubertät zum Ausdruck zu kommen. Vor dieser Periode ist es der Ätherkörper, der aktiv ist. Er sichert das Wachstum und die gute Entwicklung des physischen Körpers des Kindes. Dass das Kind jahrelang ständig wächst und sich entwickelt, geschieht dank des Ätherkörpers, dessen Arbeit noch nicht durch die Äußerungen des Astralkörpers gestört wird. Wie oft hört man die Eltern vom »undankbaren Alter« oder »der Pubertätskrise« sprechen, um die Veränderungen einzuordnen, die sie bei ihren Kindern feststellen. Diese Veränderungen werden durch das Erwachen des Astralkörpers hervorgerufen. Er ist der Ursprung all dieser ungeordneten, affektiven Äußerungen, der Gefühlswallungen, der Abneigungen, der Stimmungswechsel... Es sind all diese überschwänglichen Äußerungen des Astralkörpers, die der Tätigkeit des Ätherkörpers ein Ende setzen, und bald hört der Jugendliche auf zu wachsen. Die Entwicklung des Astralkörpers ist von der kosmischen Intelligenz gewollt, denn trotz der Unruhen, die er vorübergehend schaffen kann, ist er für später ein Faktor für Reichtum. Aber es ist wahr, dass die Unschuld, die Arglosigkeit der Kinder daher kommt, dass der Astralkörper in ihnen noch nicht entwickelt ist. Und so können die Worte Jesu auch verstanden werden: »Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Reich Gottes kommen.« Das Kind wird in das Reich Gottes eintreten, weil es noch keinen von Leidenschaften erregten Astralkörper hat. Aber Jesus war nicht dagegen, dass die Menschen erwachsen werden. Er wollte sie nur dahin führen, ihren Astralkörper zu beherrschen, dessen Wünsche und Forderungen ihnen das Tor zum Reich Gottes verschließen, dieser Welt der Reinheit, der Transparenz und der Klarheit.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













