Tagesgedanke vom Freitag, den 25. September 2020
Die Hierarchie - das Haupt muss dirigieren, damit die Ordnung sich in uns niederlässt
Der Mensch kann nicht glücklich sein, noch den Frieden kosten, solange in seinem Inneren die hierarchische Ordnung nicht respektiert wird. Wenn der Magen den Platz des Gehirns einnimmt, ist es klar, dass er mit dem Magen denkt und das wird nicht gerade großartig!... Habt ihr gesehen, was in einem Orchester geschieht, bevor der Dirigent kommt: Alle Musiker laufen hin und her, sprechen untereinander, stimmen ihre Instrumente, es ist ein einziger Missklang. Aber sobald der Dirigent, das Oberhaupt des Orchesters, erscheint, wird es still, jeder geht auf seinen Platz, und es entstehen Klänge, die das Publikum in Entzücken versetzen. Dies geschieht, weil jeder auf seinem Platz ist, weiß, was er zu tun hat und es tut. Damit sich die hierarchische Ordnung in uns niederlassen kann, dürfen nicht mehr die Wünsche und Leidenschaften dirigieren, sondern die Weisheit, die Vernunft und über ihr, an der Spitze, der Geist Gottes.* Wir müssen also bitten und flehen, bis dieses Haupt, der Geist Gottes, sich in uns niederlässt. Von diesem Moment an ist die göttliche Hierarchie wiederhergestellt, und alles in uns wird harmonisch und musikalisch. * Siehe auch Band 208 (P0208DE), Kapitel 7 »Eine neue Auffassung von der Wirtschaft«.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













