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Tagesgedanke vom Samstag, den 4. Juli 2009

Das Schicksal der Wesen wird durch die Natur ihrer …

Das Schicksal der Wesen wird durch die Natur ihrer Bedürfnisse festgelegt. Wenn sie sich zum Vergnügen, zum Luxus, zu Glücksspielen, zu Drogen oder zu aller Art von Ausschweifungen hingezogen fühlen, so ist ihr Schicksal bereits vorgezeichnet: Verkommenheit, Ruin, möglicherweise sogar Gefängnis. Genauso klar ist es bei jenen, die das Bedürfnis haben, sich mit dem Himmel zu verbinden, sich für andere aufzuopfern, auf dem Weg des Friedens und des Lichtes Fortschritte zu machen: Selbst wenn sie auf ihrem Weg Hindernisse antreffen, gehen sie doch auf die Freude und die Fülle zu. Jedes Bedürfnis, jeder Wunsch stellt uns also auf festgelegte Schienen. Entsprechend der Natur ihrer Bedürfnisse werden die Menschen von Religionen angezogen, die von Wespen, Schlangen, Raubtieren bevölkert werden und wo sie Kopf und Kragen riskieren, eben von Religionen, in denen sie Lichtwesen antreffen. Die Frage des Schicksals ist also nicht so kompliziert wie man sich das vorstellt. Je nach seinen Neigungen, seinen Vorlieben, seinen Wünschen legt der Mensch selbst seinen Zielpunkt fest und damit auch den Weg, den er bis dorthin zu durchlaufen hat.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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