20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
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Das Schicksal - wir gehen ihm entgegen
Stellt euch vor, dass ihr in Ferien fahren wollt. Ihr schwankt zwischen Nizza und Moskau. Angenommen, ihr entscheidet euch schließlich für Nizza. Ab diesem Moment ist der Weg, den ihr einschlagen werdet, vorgezeichnet: Die Landschaften, die Stationen, die Begegnungen, alles ist festgelegt. Ab dem Moment, da ihr in eine bestimmte Richtung fahrt, müsst ihr einer vorher festgelegten Reiseroute folgen. Nicht ihr errichtet die Straßen, auf denen ihr fahrt, die Städte und Dörfer, durch die ihr kommen werdet; ihre Existenz hängt nicht von euch ab. Lediglich die Wahl der Richtung hängt von euch ab. Daher sind nicht wir es, die ein gutes oder schlechtes Schicksal* schaffen, es ist schon festgelegt, wir gehen ihm nur entgegen: den Sanddünen, den Sümpfen, den gefährlichen Wäldern... oder den fruchtbaren Ebenen, den Parks mit ihren Blumen und Vögeln. Wir können wählen, wohin wir gehen wollen. Alles Glück und Unglück existiert bereits, andere haben beides vor uns erlebt; es wird vorher erschaffen. Es hängt lediglich von uns ab, ob wir hingehen oder nicht. * Vgl. Band 220 (P0220DE) »Der Tierkreis, Schlüssel zu Mensch und Kosmos«, Kapitel 4 »Das Kreuz des Schicksals«.
Omraam Mikhaël Aïvanhov