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Tagesgedanke vom Dienstag, den 16. September 2003

Selbst unter den Gläubigen und Mystikern fühlten sich viele …

Selbst unter den Gläubigen und Mystikern fühlten sich viele zu bestimmten Zeiten von Gott verlassen. Als wäre Er es, der sich uns gegenüber anders verhielte. Wir sind beständig und unveränderlich in unserem Glauben, und Gott ist launisch, nicht wahr? In den Heiligen Schriften nennt man Gott den Treuen und Wahrhaftigen. Obwohl die Gläubigen diese Worte nachsprechen, fragen sie sich immer wieder, wieso Gott sie nicht beachtet, ihnen nicht zuhört und sie verlässt. Aber es ist nicht Gott, der uns verlässt, wir sind es, die Ihn verlassen. Auf welche Weise? Anstatt uns zu bemühen, in den Regionen oberhalb der Wolken zu bleiben, lassen wir uns gehen, sinken ab, und unterhalb der Wolken ist es natürlich dunkel und kalt. Man muss über den Wolken bleiben, dort wo es weder Kälte noch Finsternis gibt. Denn dort weilt Gott und da können auch wir wohnen.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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