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Tagesgedanke vom Mittwoch, den 17. Juni 2026

Der Mensch empfindet die größte Freude

Der Mensch empfindet die größte Freude, wenn er etwas erschafft, weil er sich in diesem Moment der Essenz Gottes nähert. Gott erschafft und der Mensch, der nach Seinem Bild gemacht ist, ist auch ein Schöpfer. Es gibt natürlich kein gemeinsames Maß zwischen den Schöpfungen des Menschen und denjenigen Gottes, aber das ist nicht wichtig, im Prinzip gibt es keinen Unterschied: Der Mensch ist ein Schöpfer wie Gott. Und da das größte Glück im schöpferischen Tun liegt, ist es den Künstlern gegeben, die größten Glücksgefühle zu empfinden. »Und was ist mit den Mystikern und Gelehrten?« werdet ihr sagen. In dem Maße, in welchem die Gelehrten und Mystiker Schöpfer sind, können sie natürlich genauso glücklich wie die Künstler sein. Ihr wendet ein, dass ihr viele unglückliche Künstler gekannt habt. Ja, aber man muss verstehen: Wenn man vom Glück des Künstlers spricht, bedeutet dies, dass der Künstler in dem Moment, in dem er erschafft, während der schöpferischen Handlung, wirklich glücklich ist – und als Künstler kann man außerdem auch jeden beliebigen Menschen bezeichnen, der dabei ist, etwas zu erschaffen.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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