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Tagesgedanke vom Montag, den 10. März 2025

Der Schüler darf auf nichts und niemanden zählen

Der Schüler darf auf nichts und niemanden zählen, nicht einmal auf die großen Meister und die Engel, ja nicht einmal auf Gott, sondern allein auf seine Arbeit, denn nur aufgrund seiner Arbeit kann er anschließend auf das gesamte Universum zählen. Wenn ein Mensch gesät hat, kann er auf die Sonne, auf den Regen, auf den Tau zählen, denn sie werden die Saat wachsen lassen. Wenn er aber nichts gesät hat, ist es zwecklos, mit irgendetwas zu rechnen. Das wäre so, als wollte er sich auf die Leere stützen. Wen trifft danach die Schuld, wenn nichts von dem Erwarteten eintrifft? Selbst dem Herrn liegt nichts daran, dass wir so sehr auf Ihn zählen. Und gerade darum heißt es: »Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit und alles andere wird euch hinzugegeben werden.« Es ist also zunächst an euch, etwas zu tun, um den Prozess in Gang zu setzen, der es euch ermöglicht, das Gewünschte zu erlangen.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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