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Tagesgedanke vom Freitag, den 6. Februar 2015

Die Kräfte des Geistes arbeiten in der Materie, um sie zu …

Die Kräfte des Geistes arbeiten in der Materie, um sie zu beleben, um sie sensibler und für das Licht von oben empfänglicher zu machen. Die Geschöpfe, die sich nicht von diesen Geisteskräften durchdringen lassen, sterben. Und das ist der wahre Tod: Eine Weigerung sich weiterzuentwickeln, eine Weigerung mit den Strömen des Geistes in Einklang zu schwingen. Der geistige Tod ist ein Abstieg in die dichteste, kompakteste Materie, und dieser Abstieg geschieht im Bewusstsein: Der Mensch verliert das Licht, er verliert die Erinnerung an die in ihm aufgezeichnete himmlische Prägung, er wird wie ein Stein, in dem das Leben so verlangsamt ist, dass es nicht mehr die Kraft hat, wahre Gedanken, wahre Gefühle zu erzeugen. Das Leben ist ein ständiger Fortschritt und wer sich weigert, vorwärtszukommen, der geht rückwärts, er kehrt zur Unbewusstheit der Steine zurück, die nichts anderes ist als ein schlafendes Bewusstsein. Dann werden seine körperlichen und seelischen Manifestationen der Ausdruck dieses versteinerten Lebens. Versucht also jeden Tag, wenigstens einen Schritt vorwärts zu gehen.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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