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Tagesgedanke vom Samstag, den 12. August 2000

Wenn ein Magier oder Eingeweihter einen Gegenstand weihen …

Wenn ein Magier oder Eingeweihter einen Gegenstand weihen möchte, dann beginnt er zuerst, ihn zu reinigen und zu exorzieren, denn der Gegenstand ist von den Personen, die ihn berührt haben und von den Ereignissen, die sich in seiner Gegenwart abgespielt haben, beeinflusst worden. Dadurch haben sich undurchsichtige und unreine fluidale Schichten auf ihm abgelagert und diese Schichten bilden eine Art Barriere oder Schranke, welche die magischen Gedanken daran hindert, den Gegenstand zu durchdringen. Wenn der Gegenstand mit magischen Formeln und Weihrauch exorziert worden ist, dann weiht ihn der Eingeweihte einer bestimmten Wesenheit, einer Kraft, einem Prinzip oder einer Tugend. Ab diesem Moment, ist der Gegenstand mit einem Vorbehalt belegt, wie wenn man ein Schild »Zutritt für böse Geister verboten« angebracht hätte. Er ist von Licht durchdrungen und nur himmlische Wesen können sich in ihm niederlassen und sich seiner bedienen.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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