20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
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Wie viele Menschen leben den ganzen Tag lang unbewusst und …
Wie viele Menschen leben den ganzen Tag lang unbewusst und oberflächlich vor sich hin, um dann abends, vor dem Einschlafen, ein kleines Abendgebet zu sprechen, in dem sie Gott um Verzeihung für ihre Vergehen bitten. Nun, dies reicht nicht aus, und sie sollten wissen, dass – wenn sie weiter derart handeln – immer der Teufel mit ihnen sein wird, so wie bei dem Mönch aus dieser Anekdote. Ja, in einem Kloster gab es einmal einen braven Mönch, der trank und trank… Jeden Tag konnte man zusehen, wie der Weinspiegel in den Fässern abnahm. Ein wenig beschämt darüber, machte er natürlich jeden Abend sein Gebet und bat Gott um Verzeihung; danach schlief er dann beruhigt bis zum nächsten Morgen, an dem es wieder von vorne losging… Dies ging jahrelang so weiter. Eines Tages vergaß er jedoch sein Abendgebet. Mitten in der Nacht aber spürte er plötzlich jemanden, der ihn wachrüttelte und zu ihm sagte: »He, du hast heute dein Abendgebet vergessen. Steh auf, beeile dich, du musst noch beten!« Er erwacht, reibt sich die Augen, und wen sieht er? Den Teufel höchstpersönlich! Ja, es war der Teufel, der ihn weckte, und der ihn dazu drängte, täglich sein abendliches Gebet zu verrichten. Warum? Um zu verhindern, dass er sich besserte. Dadurch, dass der Mönch sein Gebet verrichtete und den Himmel um Verzeihung bat, hatte er ein ruhiges Gewissen und begann am nächsten Tag wieder zu trinken, zum größten Vergnügen des Teufels. Die Geschichte erzählt auch, dass der Mönch, als er dies verstand, so erschrocken war, dass er für immer dem Trinken entsagte.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov