Tagesgedanke vom Samstag, den 11. Juli 2026

Viele Christen fragen sich: »Seit zweitausend Jahren schon arbeiten die Christen für das Reich Gottes

Viele Christen fragen sich: »Seit zweitausend Jahren schon arbeiten die Christen für das Reich Gottes, und wie kommt es, dass es noch so weit weg ist?« Es gibt so viele Kriege, Hungersnöte, Elend und Unglück! Das stimmt, die Menschen wissen eben nicht, auf welche Weise sie für das Reich Gottes arbeiten müssen. Sie verbringen ihre Zeit mit Sprechen und Schreiben, um diesen Fehler und jenen Mangel, die schlechte Organisation, die Unfähigkeit der Verantwortlichen, das schlecht verwendete Geld usw. hervorzuheben. Sie zählen nur auf materielle Lösungen, und um diese anzuwenden, sind sie in ständige Konfrontationen verwickelt. Wie kann das Reich Gottes sich unter solchen Umständen verwirklichen? Man muss lernen, von jetzt an anders zu denken und zu handeln. Derjenige, der wirklich für die Ankunft des Reiches Gottes auf Erden arbeiten möchte, muss wissen, dass man es nicht mit menschlichen, mit materiellen Methoden erreichen kann, sondern mit göttlichen, mit den Methoden des Geistes. Diese Methoden bestehen darin, nur die besten Wünsche und Gedanken in sich zu nähren, nur positive Worte auszusprechen, denn solche Gefühle, Wünsche und Worte lösen in der unsichtbaren Welt lichtvolle Kräfte aus, die den Menschen bei ihrer Arbeit helfen.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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