Tagesgedanke vom Freitag, den 14. August 2026
Der Mensch sollte kein absolutes Vertrauen in die Impulse seiner Natur haben
Der Mensch sollte kein absolutes Vertrauen in die Impulse seiner Natur haben, die ihn dazu treiben, all seine instinktiven Bedürfnisse zu befriedigen, z. B. die Essgier, die Sinnlichkeit, das Machtstreben, den Ehrgeiz... Man kann verstehen, dass er Freude daran finden kann, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Die Natur ist so reich an Möglichkeiten! Wenn sie jedoch nicht von Vernunft und Weisheit gelenkt und beherrscht werden, sind diese Tendenzen nicht absolut gerechtfertigt. Sie sind in ihrem Impuls gerechtfertigt, aber sie sind niemals in ihrer Erfüllung gerechtfertigt und man darf ihnen deshalb nicht die Freiheit der Verwirklichung geben. Mögt ihr das Bedürfnis zum Essen, Trinken, Besitzen, Kommandieren, Frauen oder Männer verführen haben, das ist wunderbar! All diese Bedürfnisse sind herrliche Kräfte. Sie haben nichts Schlechtes an sich. Aber sie werden schlecht, wenn es nicht den anderen Faktor gibt, die Vernunft, die euch leitet, damit ihr wisst, wie weit ihr sie befriedigen dürft.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov













