Tagesgedanke vom Sonntag, den 23. August 2026

Viele Leute spüren ein Bedürfnis nach Spiritualität

Viele Leute spüren ein Bedürfnis nach Spiritualität, denken aber, dass sie erst ihre materiellen Angelegenheiten regeln müssten, denn wenn sie einmal diese Angelegenheiten geregelt hätten, seien sie freier für das spirituelle Leben. Das ist ein Irrtum, denn das Regeln des materiellen Lebens ist ein endloses Unterfangen. Kaum hat man eine Situation geregelt, schon tauchen neue Probleme, neue Komplikationen auf. Wir regeln die materiellen Probleme nicht besser, indem wir uns nur auf sie konzentrieren, sondern eher, indem wir unsere Fähigkeit, sie zu regeln, perfektionieren, d.h. indem wir uns im Licht, in der Liebe, im Glauben, in der Hoffnung, in der Großzügigkeit, in der Uneigennützigkeit stärken. Und diese Tugenden erwerben wir durch die Praxis des spirituellen Lebens. Ich sage nicht, dass man auf die äußere Seite des Lebens verzichten soll. Alle, die sie vernachlässigen, um sich nur dem Gebet und der Meditation zu widmen, finden sich schließlich in entsetzlichen Bedingungen wieder, in Dreck, Elend, Krankheit... Das Ideal ist: zu wissen, wie man die beiden verbindet, das Materielle und das Spirituelle, die Füße auf der Erde und den Kopf im Himmel zu haben.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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