Tagesgedanke vom Montag, den 24. August 2026

Was man im Allgemeinen als Moral bezeichnet

Was man im Allgemeinen als Moral bezeichnet, ist oft nur eine Summe von Regeln, die von verschiedenen sozialen, historischen und geografischen Bedingungen abhängen. Es ist eine äußere Moral, eine Norm. Seht nur einmal die verschiedenen Arten, sich zu grüßen: Hier hebt man seinen Hut, da gibt man sich die Hände, hier verbeugt man sich, da küsst man sich auf den Mund. Hier ist es unmoralisch, nackt zu sein, woanders aber, bekleidet zu sein. Hier ist es einem Mann verboten, das Gesicht der Frauen zu sehen, dort muss er es annehmen, die Nacht mit der Frau seines Gastgebers zu verbringen. Alle diese Sitten haben nichts mit wirklicher Moral zu tun. Moral ist die Gesamtheit der Gesetze, die von der kosmischen Intelligenz in den menschlichen Organismus, mitten in seine Zellen, eingeschrieben sind. Um körperlich und seelisch gesund zu sein, muss der Mensch diese Gesetze respektieren, sonst zerstört er sich. Der wirkliche Ursprung der Moral liegt in ihm, nicht in der äußeren Welt. Es gibt eine absolute Moral, die für jeden gilt. Mit ihr darf man weder spielen noch Argumente benutzen, um Unmoral zu rechtfertigen. Wirkliche Moral kann nicht zerstört werden, sie lebt im Menschen. Wenn ihr eines ihrer Gesetze überschreitet, treffen die Folgen euch unerbittlich, ob ihr weiß, schwarz, gelb oder rot seid.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Die Gesetze der kosmischen Moral - Band 12, kapitel XII

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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