Tagesgedanke vom Sonntag, den 18. Oktober 2026

Um ein Kind zu erziehen

Um ein Kind zu erziehen, genügt es nicht, es in die Schule zu schicken, und sei es die beste. Wenn die Eltern den Kindern zu Hause das Schauspiel ihrer eigenen Streitereien, ihrer Lügen und ihrer Unehrlichkeit liefern, wie können sie sich da einbilden, sie würden die Kinder erziehen? Man hat beobachtet, dass ein Baby durch die Streitereien seiner Eltern krank werden und nervöse Störungen bekommen kann, selbst wenn es gar nicht dabei ist. Der Grund dafür ist, dass diese Streitereien um es herum eine disharmonische Atmosphäre schaffen, die das Kind spürt, weil es noch sehr mit seinen Eltern verbunden ist. Das Baby erlebt dies nicht bewusst, aber sein Ätherkörper erhält die Schocks. Man erlebt bei manchen Eltern ein so unglaubliches Verhalten, dass man nicht umhin kann, sich zu fragen, ob sie ihre Kinder wirklich lieben. Sie selbst werden natürlich sagen, dass sie sie lieben. Nein, würden sie sie wirklich lieben, würden sie ihr eigenes Verhalten ändern, sie würden zumindest versuchen, einige ihrer eigenen Schwächen zu korrigieren, die sich sehr negativ auf ihre Kinder auswirken. Solange sie diese Anstrengungen nicht machen, lieben sie sie nicht wirklich.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Die Erziehung beginnt ..., kapitel I

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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