Tagesgedanke vom Mittwoch, den 20. Mai 2026
Die Segnung nimmt in den religiösen Gebräuchen noch einen besonderen Platz ein
Die Segnung nimmt in den religiösen Gebräuchen noch einen besonderen Platz ein, und viele fragen sich, wie wirksam sie eigentlich ist. In Wirklichkeit hängt das von dem ab, der gibt, der segnet, und dem, der sie empfängt. Das Wort »Segnung« bedeutet, etwas Gutes sagen, im Sinne von: Worte aussprechen, die Gutes bringen. Die wahre Segnung ist daher ein Akt der weißen Magie. Um aber diesen Akt weißer Magie zu vollbringen, muss ein Mensch rein, selbstlos Herr seiner selbst sein. Und derjenige, der diese Segnung empfängt, muss zumindest empfänglich sein, den Wunsch haben, sich zu bessern und für das Gute zu arbeiten. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, bleibt die Segnung natürlich wirkungslos. Aber trotzdem ist es immer gut, diesen Brauch des Segnens beizubehalten, in der Hoffnung, dass er eines Tages zu einem wirkungsvollen Wort, einer wirksamen Geste wird, wenn die Menschen sich seiner Bedeutung bewusst geworden sind.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov



















