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Tagesgedanke vom Donnerstag, den 23. April 2026

Stellt euch einen Menschen vor

Stellt euch einen Menschen vor, der aus Spaß einen seiner Füße im Boden einzementiert hat, er kann seinen Fuß nicht mehr anheben, aber der gesamte Rest seines Körpers ist frei. Genauso hat Gott es auf sich genommen, in dem Zement, den wir darstellen, begrenzt oder gefangen zu sein, aber eben nur teilweise! An dem Tag, an dem Gott sich ganz befreien wird, wo Er Seinen Fuß aus dem Zement zurückziehen wird, gibt es keine Menschheit mehr. Natürlich ist das nur ein Bild, aber es kann euch helfen, die Wirklichkeit der Dinge besser zu verstehen. Um sich zu manifestieren, hat Gott sich begrenzt. Und nur dank dieser Begrenzung Gottes existieren wir, können wir über Ihn nachdenken und sprechen. Gott Selbst hat uns diese Möglichkeit verliehen. Dass ich jetzt hier sitze und zu euch von Gott spreche und dass auch ihr da seid und mir dabei zuhört, ist der beste Beweis, dass Gott existiert. Wenn es Ihn nicht geben würde, wäre ich nicht hier und ihr auch nicht! Alles, was existiert, ist der Beweis der Existenz Gottes. Wenn sich jetzt manche Leute eine andere Vorstellung von Gott machen wollen, um anschließend zu behaupten, dass Er nicht existiert oder dass Er tot sei, so ist das ihre Sache.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Weisheit aus der Kabbala, kapitel VIII

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