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Tagesgedanke vom Donnerstag, den 19. März 2026

Eltern dürfen niemals den Launen ihrer Kinder nachgeben

Eltern dürfen niemals den Launen ihrer Kinder nachgeben. Sie sollen sich sanft und voller Liebe geben, aber falls nötig, sich zugleich auch unnachgiebig zeigen. Wenn sie zum Beispiel dem Kind eine Anweisung gegeben haben, müssen sie darauf bestehen, dass es gehorcht. Viele Mütter lassen sich von einem Kind, das weint, erweichen und geben schließlich seinem Wunsch nach, auch wenn dies unvernünftig ist. Das ist eine dumme Form von Mitleid, weil sich so ein Kind daran gewöhnt, dass ihm nachgegeben wird, und es sich später im Erwachsenenalter launenhaft, gewalttätig und skrupellos zeigt. Die Mutter sollte sanft bleiben, nicht wütend werden oder das Kind gar schlagen, aber sich unbeeinflussbar zeigen, genau wie die Natur, die den Leiden der Menschen gegenüber unnachgiebig bleibt. Wenn das Kind den Finger ins Feuer oder ins Eis hält, so ändern sich deswegen die Gesetze von Wärme und Kälte nicht. Die Natur bleibt den Erfahrungen des Kindes gegenüber gleichmütig, und darum lernt dieses, sie zu respektieren. Für das Kind repräsentiert die Mutter die Natur, und wenn diese die Natur nicht richtig repräsentiert, wird das Kind nicht wissen, dass es unübertretbare Grenzen gibt, und es wird verloren sein. Oft werden bestimmte Kinder wegen der Schwäche ihrer Mütter später zu wahren Übeltätern.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov

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