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Tagesgedanke vom Mittwoch, den 11. Februar 2026
Angenommen
Angenommen, ihr besitzt einen Acker. Wenn ihr zur gleichen Zeit gute und schlechte Saat aussät, werden beide gemeinsam wachsen, denn die Erde ernährt alle Samen. Ihr könnt ihr nicht vorwerfen, sie sei dumm, sie solle doch die schlechte Saat ersticken und nur die gute wachsen lassen, denn sie wird euch antworten: »Ich verstehe nicht, was du da erzählst. Ich nähre und schütze alle Samen. Für mich ist alles gut, selbst das Schlechte ist gut.« Wenn ihr gute Gedanken aussendet, wird die Ernte großartig sein; wenn ihr aber schlechte Gedanken aussendet, wird die Natur auch diese nähren und stärken, denn das Böse hat gleichermaßen die Freiheit zu wachsen. Bis wann? Bis zur Ernte. In dem Moment wird der Besitzer des Feldes anordnen, das Unkraut ins Feuer zu werfen und die Scheune mit dem guten Korn zu füllen. Das hat auch Jesus in seinem Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen gelehrt. Er wusste, dass das Böse wie das Gute das Recht hat zu wachsen und dass es am Menschen liegt, das Böse nicht auszusäen.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov