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Tagesgedanke vom Dienstag, den 24. Februar 2026

Man sollte nicht vor dem Leiden flüchten

Man sollte nicht vor dem Leiden flüchten, sondern versuchen, es zu benutzen, aus ihm Kräfte zu schöpfen, um in sich das höhere Leben zu erwecken. Die Rolle des Leidens besteht genau darin, Qualitäten auftauchen zu lassen, die unter anderen Bedingungen niemals hätten in Erscheinung treten können. Wenn ihr also einmal körperlich oder moralisch leiden müsst, preist den Himmel, indem ihr denkt, dass euch dank dieses Leidens die Gelegenheit gegeben wird, eine großartige Arbeit an euch selbst auszuführen. Ich spreche natürlich nicht von bestimmten unerträglichen Schmerzen. Sie machen einen medizinischen Eingriff nötig; ich spreche im Allgemeinen, von Ärger und Schwierigkeiten, die im täglichen Leben auftauchen. Anstatt zu stöhnen, zu jammern oder gegen den Herrn zu wettern, sollte man besser versuchen, von all diesen Unannehmlichkeiten zu profitieren, um sich an die Arbeit zu machen und sich weiterzuentwickeln. Wenn ihr leidet, dann konzentriert euch vor allem nicht auf euer Leiden, sondern arbeitet daran, alles in euch zu harmonisieren und euch zu stärken. Wenn diese Arbeit beendet ist, wird euer Leiden verschwinden, weil es euch gelungen ist, das Problem zu lösen, das euch der Himmel gestellt hat.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Unerschöpfliche Quellen der Freude, kapitel III

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